Aktuelles

Frank Müller erneut in den Vorstand der OIA gewählt

Von Freitag, den 4.10. bis Sonntag, den 6.10.2019 fand die Jahrestagung des Weltdachverbandes der Osteopathen, der Osteopathic International Alliance, OIA, in Deutschland statt. Hatten sich letztes Jahr die Teil-nehmer der Jahreshauptversammlung noch in Dubai versammelt, so reisen Vertreter der Mitgliedsgesellschaften diesmal nach Bad Nauheim. Es war ein buntes kommunikatives Treffen von Osteopathinnen und Osteopathen, Ärzten und Nicht-Ärzten aus Europa, aber auch aus Russland, Brasilien, Argentinien, USA, Kanada, Australien, Neuseeland und Saudi-Arabien.
Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung stand die Neuwahl eines Vorstandssitzes: Unser DAAO-Vorstandsmitglied Frank Müller bekleidete bereits seit
3 Jahren einen Vorstandsposten in der OIA und war im Ausschuss für Public Relations an der Bekanntmachung der Osteopathie weltweit tätig. Erfreulicherweise wurde Frank aus der Riege der 5 sich zur Wahl stellenden Kandidatinnen und Kandidaten wieder-gewählt und kann seine Arbeit in der OIA weiter fortsetzen. Die OIA ist eine Vertretung von Verbänden der Länder, d.h. sie akzeptiert Mitgliedsgesellschaften aus Ländern, in denen die Osteopathie staatlich reguliert ist und die die Mehrheit der Osteopathen eines Landes vertreten. Als deutsche Mitglieder sind seit 2005 die DAAO , die DGOM und der VOD als Ländereinheit Vollmitglieder und stellen eine gehörte Stimme in der OIA dar.

Der OIA Vorstand ist seit einigen Jahren in intensivem Kontakt mit der WHO, seit 2018 offizieller Partner. In dieser Funktion bemüht er sich um Benchmarks zur Ausbildung und Anwendung der Osteopathie weltweit und unterstützt Mitgliedsverbände durch Infor-mationsaustausch zur Erlangung einer staatlichen Regulierung. Ein großer Schwerpunkt der Vorträge waren aktuelle Forschungsergebnisse zur Osteopathie sowie die Förderung der vernetzten Forschung zur Osteopathie weltweit: So gibt es mittlerweile Forschungsnetzwerke in Australien/Neuseeland und von Kirksville ausgehend, z. B. das DO-touch.net, wo sich Interessierte registrieren lassen können, um dann an Studien teilnehmen zu können. Interesse? https://www.do-touch.net/

Dr. Petra Kramme
Vorsitzende der DAAO e.V.

 

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Aktuell

Prof. Donald Allison ist neues Beiratsmitglied

Der Vorstand der DAAO hat Prof. Donald Allison D.O. vom Philadelphia College of Osteopathic Medicine (PCOM) in den Beirat der DAAO berufen. Prof. Allison lehrt seit 2012 als Facharzt für neuromuskuloskelettale Medizin/Osteopathische Manipulative Medizin NM/OMM am PCOM und verantwortet den Unterricht der StudentInnen im ersten D.O.-Studienjahr sowie als Mitglied des Lehrkörpers Vorlesungen. Seit 2013 unterrichtet er regelmäßig in der DAAO in Deutschland. Wir freuen uns, dass Donald Allison im Beirat mitwirken möchte und sind gespannt auf weitere Impulse eines versierten Universitätslehrers zur Weiterentwicklung unserer Unterrichtsqualtität.

Allison Donald bearbeitet

Prof. Donald Allison

Aktuelles

Prof. Alexander S. Nicholas erhält höchste Auszeichnung

Prof. Alexander S. Nicholas, D.O. (FAAO) erhält höchste Auszeichnung des Philadelphia College of Osteopathic Medicine (PCOM)
Für seinen exzeptionellen Einsatz in der Ausbildung und der Verbreitung der Osteopathischen Medizin wurde unser Ehrenpräsident Alexander S. Nicholas am 25. Januar 2019 mit der OJ Snyder Memorial  Medal ausgezeichnet. Das PCOM ehrt mit seiner höchsten Auszeichnung, in Erinnerung an seinen Mitbegründer OJ Snyder, Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die Osteopathische Medizin verdient gemacht haben.Seit 1976 ist Alexander S. Nicholas Mitglied der OMM-Fakultät des PCOM, deren Präsident er mittlerweile seit Jahren ist. Er graduierte 1975 am PCOM und ist Träger des "Lindback Award for Distinguished Teaching" (1996), des "American Osteopathic Association´s Mentor Hall of Fame Award" (2005) in der "Andrew Tayler Still Medaillon of Honor" der American Academy of Osteopathy (2014).  Alexander S. Nicholas war beteiligt am Aufbau des nationalen Ausbildungsprogramm zum Facharzt für Osteopathische Medizin (Neuromuskuläre Medizin/Osteopathische Manipulative Medizin - NM/OMM).
 Er ist zusammen mit seinem Bruder Evan Nicholas Autor des "Atlas of Osteopathic Medicine", dem Standardwerk und Referenzbuch der American Academy of Osteopathy.
Seit 2013 ist Alexander S. Nicholas Ehrenpräsident der DAAO. Er war und ist durch seine jahrelange Lehrtätigkeit für die DAAO maßgeblich an der Ausgestaltung unseres Ausbildungscurriculum beteiligt und hat zusammen mit anderen Mitgliedern der OMM Fakultät des PCOM, entscheidenden Anteil an der innovativen und intensiven Zusammenarbeit im Rahmen eines Kooperationsabkommens zwischen DAAO und PCOM.
Die DAAO gratuliert ihrem Ehrenpräsidenten für die erneute Anerkennung seiner herausragenden Arbeit und Persönlichkeit.
 
Alexander S. Nicholas (Bild PCOM)

Aktuelles

Kurstermine 2020

Die Kurstermine 2020 sind erstellt und einsehbar auf Kurse/Termine.

Aktuelles

Weiterentwicklung des Unterrichts in der DAAO

Gemäß dem Motto "Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein" fand am 09.11.2018 in Köln ein Treffen der KurslehrerInnen und KursassistentInnen der DAAO statt. Das breitgefächerte Programm begann mit grundsätzlichen Fragen (Was brauche ich, um  gut unterrichten zu können?) um sich dann mit der Didaktik in der Osteopathie und der Schulung der Haptik auseinanderzusetzen. Einen breiten Raum nahm der Erfahrungsaustausch über Lehrmethodik und -ausbildung von osteopathischen ÄrztInnen in verschiedenen europäischen Verbänden des EROP ein. Neben praktischen Hinweisen für die Kursdurchführung (Einführung, Wechsel der Teilnehmer an der Liege, Kursorganisation und Kursfehlzeiten) standen erneut die Auseinandersetzung mit der Didaktik der osteopathischen Nomenklatur, der Untersuchungstechniken und der Prinzipien der Behandlung. Dies war nicht nur für die neuen AssistenInnen interessant, auch die "alten Hasen" glichen ihre Unterrichtsmethodik ab und tauschten Tipps aus.
 
Kaum zwei Wochen später verbrachten die KurslehrerInnen erneut das Wochenende in Köln, um bei einer Klausurtagung die Lehrpräsentationen des Grund- und Aufbauprogramms fachlich und redaktionell zu bearbeiten und insbesondere in den Bezug auf den seit einigen Jahren verwendeten Lehratlas zu aktualisieren. 
 
 
 
Teilnehmer am Skript-Treffen
Fehlend: R. Galm und S. Hartge
 
 
In einer sehr produktiven und fachlich hochkarätigen Atmosphäre schafften wir es tatsächlich, unsere gesamte Ausbildung bis zum Diplom zu überarbeiten.
 
Hochkonzentriertes Arbeiten beim Skript-Treffen
 
 
Am 16. und 17. Februar 2019 werden wir uns dann wieder mit allen Unterrichtenden in München treffen, um unsere intensivierte Ausbildungsarbeit fortzusetzen. Neben der finalen Überarbeitung werden wir mit Prof. Donald Allison vom Philadelphia College of Osteopathic Medicine (PCOM) einen erfahrenen Hochschullehrer an unserer Seite haben, um uns didaktisch und methodisch weiter zu entwickeln. Wir freuen uns schon auf ein weiteres produktives Wochenende, um die Lehre der Osteopathischen Medizin in der DAAO weiter zu verbessern!

Aktuelles

„Osteopathie und Darm“
Bericht vom 8. Konvent der DAAO e.V. in Köln vom 9.-11.11.2018

„Osteopathie und Darm“ – das Organisationsteam des diesjährigen Konventes der DAAO hatte einen Volltreffer gelandet. 152 Teilnehmer nahmen sich in Vorträgen und Workshops mit großem Interesse dieses aktuellen Themas und seiner verschiedendsten Facetten an.


Der Eröffnungsvortrag zu „Ernährung und Osteopathie“ (Dr. P. Kramme) spannte einen breiten Bogen von der Zusatzbezeichnung Ernährungsmedizin, zur Beratung in Ernährungsfragen und der Leitlinie des häufigsten Beratungsanlasses, der Adipositas. Neben 7 Ernährungstipps und Empfehlungen von Selbsthilfeliteratur für Patienten , endete der Vortrag neuen anatomischen Erkenntnissen zum N. vagus. Die Ökotrophologin S. May, die sich als Redakteurin mit Landwirtschaft und Ernährung auseinandersetzt, zeigte in Ihrem Vortrag „Qualität unseres Essens mit Auswirkungen auf unsere Gesundheit“ wie in der Nahrungskette aufgenommene Sulfonamide den Folatstoffwechsel beeinflussen können. Sie informierte über von Schimmelpilzen produzierte Nahrungzusatzstoffe wie z.B. Citronensäure, die sich in Fruchtsäften, Zitronenaromen, Putzmitteln und nicht zuletzt in Medikamenten finden und zu Allergien führen können. Eine faszinierende neue Sicht auf die Bakterien und das Mikrobiom als Partner im Körper ergab sich durch den Vortrag der Fachautorin Dr. med. A. K. Zschocke. In ihrem sehr anschaulichen Vortrag gelang es ihr, das multidimensionale und komplexe Mikrobiom mit seinen über Signale kommunizierenden Einzellern als Gemeinschaftsorgans verständlich zu machen, das auch mit allen Körpersystemen von der Zeugung an lebenslang in Kommunikation steht. Da Bakterien in Zusammensetzung und Aktivität dem Nährstoff- und Milieuangebot folgen, liesse sich das Mikrobiom aktiv gestalten. Das linear-kausale Denken mit der Suche nach Ursachen und Folgen von Krankheit durch Bakterien als „Krankheitserreger“ oder „Gesundheitsbakterien“ sei eine Folge der Bakterienforschung im 19. Jahrhundert. Mit der praktischen Mikrobiomtherapie einschließlich der Anwendung von Effektiven Mikroorganismen sei eine Kooperation mit den Bakterien möglich. Diese steigere die Wirkung einer osteopathischen Behandlung und ermögliche tiefgehende Heilung. Der Einsatz mikrobiomgemäßer Hygiene diene darüber hinaus der Gesundheit des Arztes und sei leicht in den Praxisalltag zu integrieren. In der nachfolgenden Diskussion wurde insbesondere die sprachliche philosophische Betrachtungsebene von Bakterien als zu Mikrobiom und zu vernichtende Feinde intensiv diskutiert.


Wie bei jedem Konvent wurde ein Großteil der Vorträge von osteopathischen Ärztinnen und Ärzten der DAAO gehalten. C.-A. Krebs setzte sich mit Studien zu Mikrobiom und Wechselwirkungen mit dem ZNS auseinander, Dr. med. H. J. Kirlum mit aktuellen Studien zum Darm in Bezug auf die Kinderchirurgie. Dr. med. J. Kleinhenz schilderte aus ihrem klinischen Alltag die Behandlung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten durch Verbesserung des Mikrobioms und zeigte interessante Studien zum Einsatz von Heilerde. Biochemische Aspekte der Mitochondropathie bei silent inflammation und deren Diagnostik durch Dr. med. A. Refisch rundeten den Themenbereich ab. Durch Dr. S. Frank und Dr.med.dent. R. Peuser mit „Form follows function“ und „Gut gekaut ist halb verdaut“ wurde das Auditorium auf einem fulminanten Parcours durch die Craniomandibulare Dysfunktion und die Behandlung in der bioästhetischen Zahnheilkunde mitgenommen. Die Schnittstelle der zahnärztlichen und ärztlich - osteopathischen Tätigkeit war Gegenstand lebhafter Diskussion im Auditorium. Nicht zuletzt Dr. L. Korff kam bei seinem Vortrag zu Bauchschmerzen bei CMD und seinem Ansatz eines osteopathischen Erklärungsversuches auf den häufigst genannten Nerven des Wochenendes zurück - den Nervus vagus.

Erstmalig eröffnete am Freitag-Abend ein kollegialer Austausch an der Behandlungsliege den Konvent. „Wie es die alten Hasen machen“. Kurslehrer und -lehrerinnen und weitere „alte Hasen“ behandelten an der Untersuchungsliege osteopathisch und standen in Kleingruppen sehr interessierten Kolleginnen und Kollegen Rede und Antwort. Dies führte zu einer lebendigen Diskussion über primäre Läsionen, einzelne Techniken und Behandlungsabläufe. Einhellige Meinung der Teilnehmer - gerne wieder!


Nach konzentriertem Zuhören und Arbeiten in den Workshops lockte das wunderbar zusammengestellte Gesellschaftsprogramm mit einer Stadtführung durch die Kölner Südstadt mit einer willkommenen Bewegung. Beim „Get together“ am Freitagabend wurde es eng - was den kollegialen Austausch nicht abträglich war. Dies zeigte sich auch auf dem Konventabend am Samstag, erstmals durch Livemusik bereichert - sofortiges Tanzen war die Folge.


Es herrschte eine inspirierende und angeregte Stimmung voller neuer Ideen und Erkenntnisse. Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren Dr.med. H.-U. Oxfort, Dr. med. J.R. Schäfer und Dr. med. O. Drieschner zusammen mit dem DAAO-Sekretariat für die tolle Mischung aus einem interessanten Thema von großer wissenschaftlicher Aktualität und neuen Ideen.

 

Aktuelles

Konvent vom 09.-11.2018 in Köln

Der Konvent war mit 152 Teilnehmern wieder ein voller Erfolg - siehe Konventbericht weiter unten.


 
Plenum
 
Gut besucht war die Veranstaltung "Wie es die alten Hasen machen" am Freitag-Nachmittag.
 
"Wie es die alten Hasen machen"
 

Aktuelles

Berufspolitik

2014 gründete sich der Berufsverband deutscher osteopathischer Ärzteverbände - BDOÄ als Zusammenschluß von DAAO , DGOM, DÄGO, ÄSOMM und DVOM, er vertritt zur Zeit  ca 2500 osteopathisch tätige Ärzte. Im Rahmen der vom Deutschen Ärztetag beauftragten Novellierung der Weiterbildungen und Zusatzweiterbildungen (MWBO) nach kompetenzbasierten Curricula, hat der BDOÄ eine Facharztweiterbildung Osteopathische Medizin beantragt. Dieser wurde von der Bundesärztekammer abgelehnt. Der BDOÄ wurde daraufhin von der BÄK aufgefordert, eine Zusatzweiterbildung zu beantragen, was im Juni 2017 geschehen ist. Das unter Mitwirkung auch der DAAO erstellte Curriculum sieht nach einer Ausbildung von 320 Stunden Manuelle Medizin / Zusatzweiterbildung Manuelle Medizin) parallel oder im Anschluss eine Zusatzweiterbildung von weiteren 380 Stunden Osteopathische Medizin vor. Ziel des vom BDOÄ eingereichten Curriculums sind die 700 Stunden des EROP-Diploms als Standard der ärztlichen Osteopathie zu verankern. Dieser Antrag liegt zur Zeit dem gemeinsamen wissenschaftlichen Ausschuss der Landesärztekammern zur Prüfung vor.

Ferner hat sich der BDOÄ bei den Verhandlungen zur Novellierung der GOÄ für die Aufnahme osteopathischer Ziffern in die neue GOÄ eingesetzt. Nach langwierigen Verhandlungen konnte es erreicht werden, dass es in der neuen GOÄ Ziffern für cranielle und viszerale Osteopathische Behandlung geben wird. Nach erfolgter abgeschlossener Legendierung bleibt nun abzuwarten, wie diese Ziffern geldlich belegt werden.

An dieser Stelle gebührt dem Präsidenten des BDOÄ, Dr. Kilian Dräger, und dem gesamten BDOÄ-Vorstand sowie allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen unser herzlicher Dank für die geduldige und mühsame Arbeit!!!

Aktuelles

Osteopathie im Cranialen Feld

Prof. Michael L. Kuchera

Im schönen Monat Mai (11. – 16.05.2017) fanden zum zweiten Male unsere beiden postgraduierten Cranio- Basiskurse im Rahmen der Zertifikatsreihe „Osteopathie im Cranialen Feld“ statt. Unter der Kursleitung von Prof. Michael L. Kuchera (Marian University College of Osteopathic Medicine, Indianapolis/USA) wurden in der gemütlichen Kölner Südstadt die Grundlagen gelegt für eine erfolgreiche Teilnahme an weiteren postgraduierten Kursen der Cranio-Zertifikatsreihe. Das Cranio-Zertifikat kann von allen Ärztlichen Osteopathen mit Diplom der Osteopathie nach DAAO und/oder EROP erworben werden. Es umfasst im postgraduierten Programm der DAAO insgesamt 150 Unterrichtseinheiten innerhalb von mindestens 3 Jahren mit Beginn der Cranio-Basiskurse. Prof. Michael Kuchera, bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen und Bücher in der Osteopathie, steht im besonderen Maße für Qualität in der Osteopathie-Ausbildung und durch seine langjährige Tätigkeit in der Lehre der OCA (Osteopathic Cranial Academy, USA) vor allem in der Unterrichtung von Osteopathie im Cranialen Feld. Als Mentor der postgraduierten Cranio-Ausbildung der DAAO verfolgt.

Prof. Kuchera genauso wie die beiden Initiatoren Frank Müller und Uli Oxfort eine Qualifizierung auf hohem Niveau, wobei die Ausbildung der OCA und der SCTF (Sutherland Cranial Teaching Foundation) in den USA eine Vorbildfunktion darstellt. So bildet neben der Verbesserung der palpatorischen Fähigkeiten das intensive Studium der Anatomie und speziell der funktionellen Anatomie der Schädelsphäre einschließlich der craniosacralen Verbindung einen besonderen Schwerpunkt. Neben der fortwährenden Qualifizierung in der Ärztlichen Osteopathie wird zukünftig eine engere Kooperation mit der OCA angestrebt so dass entsprechend zertifizierte Ärzte der DAAO an Cranio-Kursen in den USA teilnehmen können. Wir sind der Überzeugung, mit dem Zertifikat der Osteopathie im Cranialen Feld einen wichtigen Impuls in der Qualifizierung der Ärztlichen Osteopathie gesetzt zu haben. Weitere Informationen zur Ärztlichen Osteopathie Ausbildung finden sie auf unserer Homepage.

Dr. Hans Ulrich Oxfort

Aktuelles

Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal

Die DAAO freut sich für die  Zertifikatsausbildung in Sportosteopathie auf die Zusammenarbeit mit einem weiteren Partner. Neben der American Osteopathic Academy of Sportsmedicine (AOÄSM) wird auch das Institut für Sportwissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal, vertreten durch den Lehrstuhl für Sportmedizin (Prof. Dr. Dr. Thomas Hilberg), die Ausbildung mitgestalten.
Das Institut für Sportwissenschaft trägt zum einen für Studium und Lehre der z. Z. gut 900 in diesem Fach Studierenden Verantwortung, zum anderen ist es in der Forschung im Leistungssport (z. B. in der Leistungsdiagnostik), Freizeitsport (z. B. durch Studien zur kommunalen Sportentwicklung), Gesundheitssport (z. B. kardiovaskuläre Erkrankungen) oder Schulsport (z. B. zur "Qualitätsentwicklung im Schulsport“) engagiert.

Der erste gemeinsame Kurs von DAAO, AOASM und Bergischer Universität wird der Einführungskurs in Sportosteopathie vom 09.02. - 11.02.2018 in den Fakultätsräumlichkeiten in Wuppertal sein. Durch die Begleitung von Prof. Hilberg und seinem Team können den Teilnehmern noch intensiver insbesondere Aspekte der Leistungsdiagnostik und -steuerung sowie aktive praktische Trainingsinhalte vermittelt werden.
Der Kurs wird als Aufbaukurs im Rahmen der Ausbildung der DAAO angeboten. Teilnehmer anderer ärztlicher Osteopathie-Gesellschaften benötigen das EROP-Diplom als Zugangsvoraussetzung.